klumper_64x50Nach einem Besuch bei der Rodel-WM 1972 in Olang (Südtirol) fiel den Tulfer Besuchern ein besonderes Gefährt auf, das die Einheimischen Rennböckelen nannten. Hierbei handelte es sich um eine Art einkufige Rodel. Unter dem Träger-Brett war eine Eisenschiene angebracht, darüber quer aus Holz eine Sitzfläche. Die Tulfer waren derart angetan, dass das Gerät zu Hause nachgebaut wurde. Da keiner mehr den eigentlichen Namen dieses Wintersport-Gefährtes kannte, erfand man in Tulfes kurzerhand den Begriff „Klumper“ dafür und gründete noch im selben Jahr den „Klumperverein Tulfes“. Kurze Zeit später ersetzten die Tulfer die ursprüngliche Eisenschiene durch einen Ski, und diese Form der Klumper wird bis heute beibehalten.
Im Laufe der Zeit fanden sich zunehmend mehr begeisterte „Klumperer“, sodass der Verein heute über 100 Mitglieder zählt. Bei den jährlichen Klumperrennen sind im Durchschnitt an die 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verzeichnen.
Als man 1998 in Zusammenarbeit mit der Tourismusregion Hall und dem Tourismusverband Tulfes den wöchentlich stattfindenden
Klumperspaß für Einheimische und Gäste einführte, konnte man an sämtlichen „Neulingen“, die diese Sportart probierten, die Begeisterung für dieses Gerät erkennen.
Das Klumpern wurde nun von Tulfes aus in die zahlreichen Heimatländer der vielen Gäste "exportiert". Somit hat diese Trendsportart nicht nur in Tirol viele Anhänger gefunden, sondern auch in Österreich, Deutschland, Italien, in der Schweiz, in den Niederlanden und in Slowenien.

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Reinhard Arnold und Hannes Gabmair bei der 1.Klumper-WM 2006 in Tulfes

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